Ein Werk ist dann vollendet,
wenn sich in ihm möglichst viele selbst erkennen und abgebildet sehen.
Wenn möglichst viele sagen: Was in den Empfindungen und Phantasien des
Autors vorgeht, geht auch in uns vor und rückt das Werk an die Wirklichkeit
heran.
In diesem Fall an die vielen Jagdgeschichten zwischen Jägern und Gejagten,
an die Erfahrungswelt des Jägers gegenüber seiner Beute, an die Filmmotive
der Wildererromane, an die Verhältnisse in Jagdrevieren, an Wirtshausgespräche
und an die verschworenen Wege und Winkel von Jagdereignissen. Neid, Rache,
Seitenwechsel vom Wilderer zum Jäger, vom Mittäter zum Informanten u.v.a.
scheinen nicht nur Blendmotive zu sein, sondern suchen vielfältige Erfahrungen
der Jagdwelt zu bieten.
Mit diesem werk erhält die Jagdwelt eine gute und wertvolle literarische
Bereicherung, die vermutlich auch nur die Welt der Jäger voll und ganz
zu begreifen vermag. Wie nur ein Heiliger einen Heiligen, und nur ein
Künstler einen Künstler völlig versteht.
Als Wunsch kann Horst Eberhöfer mit auf den Weg gegeben werden: dass
ihm das Buch viele Leser und sehr viele Jagdfreunde bringt.
P. Bruno Klammer
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